Sardinien: mit der Nachtfähre in den Südwesten

Anreise: Nachtfähre Genua-Porto Torres
Wir haben die Nachtfähre von Moby ab Genua genommen: abends an Bord, Kabine beziehen, Abendessen, schlafen, und am Morgen läufst du in Porto Torres im Nordwesten Sardiniens ein. Die Überfahrt dauert rund 10 bis 12 Stunden, du verlierst also keinen Reisetag und hast das Auto dabei.
Ab Porto Torres geht es quer über die Insel in den Südwesten: rund 240 Kilometer, gut zweieinhalb Stunden Fahrt Richtung Iglesias, grösstenteils über die SS131. Ein eigenes Auto oder ein Mietwagen ist im Südwesten praktisch Pflicht.
Basis: Portoscuso am Meer
Portoscuso ist ein ruhiger Fischerort an der Südwestküste, mit Hafen, Meerblick und dem Strand Sa Ghinghetta in Gehweite. Unsere Basis war das Apartment Follow the Sun von Mario, direkt am Wasser: zwei Schlafzimmer, Terrasse mit Blick über den Hafen, drei Minuten zum Strand.

Iglesias: Altstadt und Umgebung
Iglesias ist die historische Bergbaustadt im Sulcis-Iglesiente, rund 20 Kilometer von Portoscuso. Die Altstadt mit ihren Gassen, Piazzas und Kirchen lässt sich gut an einem Nachmittag erlaufen.
Weintour: Cantina Aru im Valle del Cixerri
Kurz vor Iglesias, im Valle del Cixerri, liegt die familiengeführte Cantina Aru. Wir waren dort zur Weintour: durch die Reben, in den Keller und ins kleine ethnografische Museum, danach Verkostung sardischer Weine mit lokalen Produkten, von Vermentino über Cannonau bis Carignano. Über uns kannst du die Tour direkt anfragen.

Strände im Südwesten
Der Südwesten hat Strände abseits der grossen Namen: von Portixeddu und Cala Domestica bis zu den Klippen von Masua mit Blick auf den Felsen Pan di Zucchero. Ab Portovesme, direkt bei Portoscuso, fährt zudem eine kurze Fähre auf die Insel San Pietro nach Carloforte.
Kosten: die ersten echten Zahlen
- Nachtfähre Genua-Porto Torres mit Moby, Juni: rund 500 Euro für 3 Personen, 4er-Kabine und Van.
- Weitere Posten (Treibstoff, Essen, Eintritte) tragen wir nach, sobald die Woche sauber abgerechnet ist.
Fazit
Unser ehrliches Fazit zur Route, was sich gelohnt hat und was wir anders machen würden, folgt in Kürze an dieser Stelle.